Widerstand gegen Schimmel- und Pilzbefall

Eine Verwendung natürlicher Materialien wirft in der Regel die Frage der Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse auf. Für mineralisch ummantelte Holzspäne konnte eine signifikante Verbesserung aller Dauerhaftigkeitsaspekte nachgewiesen werden. Bei dem speziellen Herstellverfahren erhalten die Späne zwei wirksame Schutz¬mechanismen, indem sie zum einen durch die Ummantelung geschützt werden und zum anderen durch den Eintrag von Mineralien in die Holzzellen nachhaltig in ihrer Struktur verändert werden.

Der Transport von Mineralphasen in das Holzgefüge lässt sich vereinfacht als Versteinerung des Holzes beschreiben und ist in elektronenmikroskopischen Aufnahmen und der mineralogischen Zusammensetzung der Holzzellen nachweisbar.


Widerstand gegen Schimmel

Im Zusammenhang einer möglichen Beaufschlagung mit Wasser oder Wasserdampf stellt sich bei der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen neben der Frage der Trocknung stets auch die Frage ob der Widerstand gegen biotische Faktoren wie Schimmel oder Fäulnis gegeben ist. Zu einem Schimmelpilzbefall von Holzspänen kommt es insbesondere bei einer hohen Luftfeuchtigkeit in Kombination mit geringer Luftbewegung. Für einen Vergleichsversuch zwischen unbehandelten und ummantelten Holzspänen wurde eine Beimpfung und Bebrütung des Materials unter Laborbedingungen gewählt. Bei unbehandelten Spänen zeigte sich nach Versuchsende ein mit bloßem Auge erkennbares Schimmelpilzwachstum auf mehr als 25 % der Holzoberfläche. Auf den mineralisch ummantelten Holzspänen war auch bei 50-facher Vergrößerung unter dem Lichtmikroskop kein Schimmelwachstum erkennbar.


Widerstand gegen Pilze

Eine Prüfung vom Widerstand gegen holzzerstörende Pilze erfolgte an unterschiedlichen Braunfäuleerregern, welche im Schadenfall die befallene Holzsubstanz völlig auflösen. Erwartungsgemäß wiesen die Proben unbehandelter Holzspäne nach einem Pilzbefall über 16 Wochen eine um durchschnittlich 34 % verringerte Masse auf. Demgegenüber zeigten die mineralisch ummantelten Holzspäne keinen Masseverlust und können folglich als resistent gegen holzzerstörende Pilze kategorisiert werden.


Widerstand gegen Termiten

Da auch Insekten Materialien aus Holz schädigen können, wurden Untersuchungen zum Widerstand gegen Termitenbefall durchgeführt. Während sich die Termiten von unbehandelten Spänen ernähren können, findet keinerlei Verwertung mineralisch ummantelter Holzspäne durch die Versuchstiere statt. Ähnliche Erfahrungen zeigten sich in Freilandversuchen hinsichtlich der Akzeptanz der ummantelten Späne durch Vögel und Nagetiere, welche aufgrund der Ummantelungsschicht ebenfalls keine Interesse an dem Material zeigen.

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